Burg Stolpen

Ein Ausflug durch die Jahrhunderte

Ein Ausflug durch die Jahrhunderte erwartet Sie in der ausgedehnten mittelalterlichen Burganlage, Residenz der meißnischen Bischöfe und sächsischen Kurfürsten, die mit dem Naturdenkmal Stolpener Basalt eine
Einheit bildet. Der Burgberg gilt heute als Nationaler Geotop. Von hier aus ging der Name "Basalt" um die Welt. Weithin sichtbar erhebt sich die Burg mit ihren markanten Türmen über das Land.

Untrennbar verbunden ist die Veste mit dem tragischen Schicksal der Gräfin Cosel, der berühmtesten Mätresse Augusts des Starken. 49 Jahre verbrachte die Gefangene auf Stolpen. Ihre Grabstelle befindet sich in der Burgkapelle. Im Johannis-(Cosel-)turm erinnert eine ständige Ausstellung an ihr abenteuer liches und schicksalhaftes Leben. 2016 jährt sich zum 300. Mal die Gefangennahme der Cosel. Anlass genug, um den Mythos Cosel tiefer zu veranschaulichen.

Der ausgedehnte Burgrundgang mit dumpfen Verliesen, verschlungenen Kellergängen, Folterkammer, Hungerloch und dem tiefsten natursteinbelassenen (unausgebauten) Basaltbrunnen der Erde lässt den mittelalterlichen Charakter einer Burganlage auf besondere Art erlebbar werden. Das Burgmuseum und ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm machen Stolpen zu einem lebendigen Ort sächsischer Geschichte.

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