Der Malerweg im Elbsandsteingebirge

Deutschlands beliebteste Wanderroute als perfektes Natur-Kunst-Wellness-Paket

Den Künstlern der Romantik war die Natur Quelle ihres leidenschaftlichen Gefühls. Eine exotische Schönheit hatte es den Romantikern dabei besonders angetan - das Elbsandsteingebirge. Sein urwüchsiges Wesen und seine sandweichen Formen  faszinierten die Künstler aller Genres vor mehr als 200 Jahren. Vor allem die Maler der Dresdner Kunstakademie verzauberte der wildromantische Charme der nahe gelegenen Felsenwelt. Mit dem Skizzenblock durchstreiften sie die Natur, darunter Caspar David Friedrich, dessen Freunde Johann Christian Clausen Dahl und Carl Gustav Carus.

Beeindruckt zeigten sich auch die Künstler Ernst Ferdinand Oehme, Adrian Ludwig Richter, Johann Alexander Thiele und nicht zu vergessen der Venezianer Bernardo Bellotto, gen. Canaletto. Doch keiner von ihnen war der erste am Ort des schöpferischen Geschehens. Zwei Schweizer eilten allen voraus: Adrian Zingg und Anton Graff. Ihnen wird die noch heute gebräuchliche Namensschöpfung "Sächsische Schweiz" für den sächsischen Teil des Elbsandsteingebirges zugeschrieben.

Die Maler hinterließen Spuren auf zweierlei Art. Sie hielten zum einen Anmut, Sinnlichkeit und Kraft dieses natürlichen Meisterwerks in Öl, Aquarell, Tusche oder als Kupferstich fest. Zu den herausragendsten Landschaftsgemälden gehört z.B. die Felsengruppe des Neurathener Felsentores. Besucher der Basteibrücke müssen nur in Richtung tschechische Grenze schauen. Dann können sie genau die Felsenwelt bestaunen, die kein geringerer als Caspar David Friedrich einst in Öl unter dem Titel "Die Felsenschlucht" malte.

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